Viel los in der Classified-Welt
kijiji ist nach zwei Monaten des Bestehens weiter auf Expansionskurs. Seit heute sind auch Wien und Zürich kijiji-Städte. Da trifft es sich gut, dass in freudiger Erwartung der intoko-Eingemeindung auch die Listings in Berlin weiter nach oben schnellen. Die Wachstumskategorien sind natürlich Marktplatz (51%) und Fahrzeuge (32%), aber auch Jobs und Kontakte profititieren. Aber kijiji mimt nicht nur den Imperator, sondern auch den Innovator: Seit neuestem gibt es in Berlin die Stadtteil-Funktion. So müssen neue Anzeigen im eBay-Prinzip in einem Stadtteil gelistet werden, erscheinen aber auch in der Oberkategorie Berlin. Passend dazu hat man sich eine Stadtteilrallye ausgedacht, als Preis winkt ein Essen mit Daniel und Alfred - wenn das nix is!
Das leichte Wachstum von opusforum kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Berlin-Marktführer langsam aber sicher von kijiji angegriffen wird. Die Marktplatz-Kategorie ist schon uneinholbar verloren.
Vivastreet Berlin wächst weiter rasant: plus 13% in der letzten Woche. Das heisst Platz 3 in Berlin. In der Heimat Paris ist Vivastreet weiter vor dem dümpelden craigslist (weiter ohne französische Sprachversion) und dem rasant wachsenden kijiji (plus 22% letzte Woche).
Craigslist verliert zwar leicht in Berlin, Paris und Tokio, dafür rockt aber der Heimmarkt: plus 10% in der letzten Woche, und das auf dem Niveau!
Der Mai steht vor der Tür, passend dazu diese Woche die Kontakte-Kategorie in den TOP5 :
TOP5: Kontakte
1. Craigslist San Francisco (63606)
2. Loquo Barcelona (5382)
3. Vivastreet Paris (2981)
4. Craigslist Paris (1537)
5. Craigslist Montreal (489)
Letzter: kijiji Taipei (5)
Spitzenreiter Berlin: opusforum (426)
Zahlen in Klammern = Listings in der Kategorie Immobilien
Am 29. April 2005 um 14:07 Uhr
Congratulations….I look at it every week. Very informative.
Yannick
Am 2. Mai 2005 um 20:52 Uhr
Wer gebrauchte Unterhosen, durchsessene Couchgarnituren oder verrostete Gartentore verkaufen will, ist sicher gut in einem der zahlreichen Anzeigenmärkte aufgehoben. Für Geschäftskunden ist so ein Umfeld allerdings gar nichts. Diese Zielgruppe erreichen kjiji & Co. nur sehr bedingt.